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KalibrierungBei Einsatz unter Normalbedingungen sind piezoelektrische Sensoren äußerst stabil. Ihre Kalibrierwerte ändern sich kaum über die Zeit. Oft werden Sensoren jedoch unter extremen Bedingungen eingesetzt, z.B. Stoßbelastung, hohe Temperaturen oder Feuchtigkeit. Daher ist ein regelmäßiger Kalibrierzyklus zu empfehlen. Bei Gebrauch unter Normalbedingungen empfehlen wir eine Nachkalibrierung alle 2 Jahre und bei Einsatz unter Extrembedingungen im Anschluss an jede Messung. Viele Firmen ziehen es vor, eigene Kalibrierausrüstungen anzuschaffen. Das kann kosten- und zeitsparend sein, sobald eine größere Anzahl von Aufnehmern im Einsatz ist. Oft ist es auch wünschenswert, den Sensor in einer ganzen Messkette oder Anlage zu kalibrieren, die sich nicht zum Einschicken eignet. Wenn kein Schwingungskalibrator verfügbar ist, kann die Messkette elektrisch kalibriert werden, indem
Bitte berücksichtigen Sie, dass der Kalibriergenauigkeit bei Schwingungsaufnehmern technische Grenzen gesetzt sind. Ein praktisch erreichbarer Wert für die Kalibrierunsicherheit ist ± 2 %. MessfehlerFür die Bewertung der Messergebnisse ist es außerordentlich wichtig, die Fehler der Messungen abzuschätzen. Bei Anwendung von piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmern treten drei Fehlergruppen häufig auf: Fehler des Übertragungsfaktors Fehler durch Ankopplung an das Messobjekt Fehler durch Störsignale Systematische Fehler sind rechnerisch korrigierbar, wenn ihr Wirkungsmechanismus
bekannt ist. Ihre Auswirkung wird durch uns als Hersteller weitgehend ausgeschlossen oder
beschrieben z.B. beim Einfluss der Frequenzabhängigkeit.
mit Hilfe unterschiedlicher Berechnungsverfahren zu einer Kenngröße, der Messunsicherheit, zusammenzufassen. Das folgende Beispiel soll verdeutlichen, wie die Messunsicherheit sich zusammensetzen kann und welche Größenordnung bei durchschnittlichem Aufwand erreicht wird.
Die quadratische Addition der Einzelfehler ergibt für dieses Beispiel eine Messunsicherheit u = 9 %. Bei Schwingungsmessung ist eine Messunsicherheit von unter 10 % nur einzuhalten, wenn die wichtigsten Fehlereinflüsse bekannt sind und die verwendete Messapparatur eine hohe Qualität aufweist. |
| Sensorkabel | Inhalt | Normen |
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