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| >Lernkurs Piezosensoren< | |||
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EinführungWarum bieten wir diese Sensoren an?In vielen Bereichen unseres Lebens laufen Bewegungen ab: Das Auto rollt, ein Kompressor arbeitet, eine Werkzeugmaschine schleift, ein Bagger hebt eine Grube aus, Flugzeugtriebwerke drehen sich, Förderbänder und Greifer transportieren Pakete und einige unserer Mitarbeiter wohnen an verkehrsreichen Straßen ;-)
Alle Bewegungen erzeugen gewollt, als Begleiterscheinung ungewollt oder auch durch Abnutzung Schwingungen und Stöße. Häufig stören sie, wenn sie nur groß genug sind: Das Auto rumpelt, der Kompressor vibriert, die bearbeiteten Teile werden ungenau und rau, der Baggerfahrer wird durchgerüttelt, ein Triebwerk fällt aus oder sogar ab, Pakete und ihr Inhalt werden beschädigt, beim Vorbeifahren eines Brummis klirren die Gläser im Schrank. Allen Störungen ist gemeinsam, dass die Ursache Schwingungen und Stöße sind. Werden diese ständig oder im Turnus gemessen, so werden falsche Funktion, Abnutzung oder Schäden erkannt und können behoben werden. Was sind das für Sensoren?Die Beschleunigungsaufnehmer, die wir vertreiben, basieren auf dem
piezoelektrischen Wirkprinzip. "Piezo" kommt aus dem
griechischen und steht für drücken oder pressen. Wird ein
piezoelektrisches Material Druck oder mechanischen Spannungen ausgesetzt,
produziert es elektrische Ladung. Wird es mit einer seismischen Masse
kombiniert, liefert es ein zur eingeleiteten Schwingbeschleunigung
proportionales Ladungssignal.
Die folgende Tabelle stellt die am meisten verbreiteten Sensortypen für Schwingungen den piezoelektrischen Aufnehmern gegenüber:
Welche Signalverarbeitung wird verwendet?Der Wandlungsvorgang benötigt keine Hilfsenergie. Die an das nachfolgende
Messgerät,
auch an den inneren Verstärker, als Signal abgegebene Energie bezieht der
Aufnehmer aus der
Beschleunigung beim Messvorgang. Grundsätzlich wird Wechselbeschleunigung gemessen,
häufig auch Vibration genannt. Gleichbleibende Beschleunigung, z.B. die Erdbeschleunigung, ist
nicht messbar.
Um die Leistungsfähigkeit moderner Messwertverarbeitungssysteme auszuschöpfen, ist es jedoch unumgänglich, das schwächste Glied der Messkette, den Sensor, genau zu kennen. Dazu soll Ihnen die folgende Abhandlung verhelfen. |
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